Designer


Erik Magnussen

Keramiker und Industriedesigner mit Fokus auf Einfachheit und Funktionalität

Nachdem er 1960 sein Examen im Studium der Keramik gemacht hatte, begann Erik Magnussen (1940 – 2014) als Industriedesigner für den hoch angesehenen dänischen Porzellanhersteller Bing & Grøndahl zu arbeiten. Ende der 1970er Jahre schuf er die Vacuum-Kaffeemaschine, die zum Kultstück für Stelton wurde und heute als Synonym für den Namen Magnussen steht.

Ein zentrales Thema seiner Arbeit ist Einfachheit – es gibt nichts Überflüssiges daran. Magnussen hatte eine pragmatische Herangehensweise an Design: es sollte vor allem funktional und beständig sein. Dies gilt insbesondere für seine CHAIRIK-Serie, die er 1996 für Engelbrechts entworfen hat, und für PLATEAU aus dem Jahr 2009.

Magnussen hatte eine pragmatische Herangehensweise an Design: es sollte vor allem funktional und beständig sein.

– Morten Engelbrecht, Founder & Creative Director, Engelbrechts

Der CHAIRIK Stuhl ist mit einer zweidimensionalen, leicht herzustellenden Schale, die ein hohes Maß an Komfort und ästhetischer Befriedigung liefert, ein archetypisches Beispiel für Einfachheit. 

Die Entwürfe von Magnussen werden in Museen weltweit ausgestellt und er hat für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, einschließlich des Red Dot Award 2011 für PLATEAU. Er war 1967 der Jüngste, der jemals den Lunning-Preis erhalten hat, und wurde von The Royal Society of Art in London zum „Honorary Royal Designer for Industry“ gewählt.